Nachhaltigkeit ist längst kein Randthema mehr – sie beeinflusst weltweit Unternehmensstrategien, Marktmechanismen und Verbraucherentscheidungen. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach nachhaltigen Produkten, insbesondere im Konsumgütersektor. Unternehmen stehen vor der Aufgabe, Nachhaltigkeitskriterien in ihre Preisstrategien zu integrieren.
Greenium: Die Zahlungsbereitschaft für nachhaltige Produkte
Verbraucher:innen sind zunehmend bereit, einen Preisaufschlag für nachhaltige Produkte – das sogenannte "Greenium" – zu zahlen. Doch diese Zahlungsbereitschaft variiert je nach Produktkategorie, Nachhaltigkeitsmerkmalen und Zielgruppe. Unternehmen sollten daher differenzierte Preismodelle entwickeln, um sich Wettbewerbsvorteile zu sichern und gleichzeitig transparente Preissignale zu setzen.
Herausforderungen in der nachhaltigen Preisbildung
Trotz des wachsenden Interesses an nachhaltigen Produkten bleibt die Preisbildung komplex. Häufig klafft eine Lücke zwischen der erklärten Kaufabsicht und dem tatsächlichen Kaufverhalten. Faktoren wie Erschwinglichkeit, Verfügbarkeit und fehlende Transparenz in der Preisgestaltung erschweren die Marktdurchdringung nachhaltiger Alternativen.
Fallstudien: Pricing-Strategien in der Praxis
Anhand von zwei Fallstudien – einem Fashion-E-Commerce-Unternehmen und einem großen deutschen Lebensmitteleinzelhändler – analysieren wir, wie sich Nachhaltigkeit auf die Preisbildung auswirkt. Unsere datenbasierte Untersuchung zeigt, welche Kriterien Konsumentinnen und Konsumenten besonders schätzen und wie Unternehmen ihre Preisstrategien optimieren können.
Das Whitepaper bietet praxisnahe Einblicke, die Ihnen helfen, nachhaltige Produktportfolios und Preisstrategien zu gestalten.
Ihre Ansprechperson
Dr. Thimo Stoll
Partner, Performance & Strategy, Enterprise Performance; Head of ESG Strategy & Value Creation
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft