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      E-Invoicing bzw. digitalisierte Rechnungsprozesse sollen für eine schnellere und effizientere Abwicklung von Rechnungen, eine höhere Genauigkeit und eine Reduzierung von formalem Aufwand sorgen. Die Anforderungen stellen Unternehmen jedoch vor Herausforderungen: Die bis dahin in Deutschland nur für öffentliche Auftraggeber und deren Rechnungssteller geltende Regelung wurde zum 01. Januar 2025 auf den B2B-Bereich ausgeweitet. Eine Anwendung auf EU-Ebene im Rahmen der Initiative „VAT in the Digital Age“ (VIDA) folgt voraussichtlich ab 2028/2030. 

      Was ist eine E-Rechnung?

      Eine elektronische Rechnung (E-Rechnung) ist eine Rechnung, die in einem strukturierten elektronischen Format ausgestellt, übermittelt und empfangen wird und eine elektronische Verarbeitung ermöglicht. Eine Rechnung im PDF-Format erfüllt diese Voraussetzung nicht.

      Zeitplan

      Übergangsphase bis 2027

      E-Rechnung Zeitstrahl

      Die Eckpunkte der E-Rechnung im Überblick

      • Verpflichtende Einführung des Rechnungsformats EN16931 (europäische CEN-Norm aus dem B2G-Sektor), d. h. die bereits heute existierenden Formate XRechnung und ZUGFeRD werden grundsätzlich auch für den B2B-Bereich zulässig sein.
      • Das EDI-Verfahren mit anderen elektronischen Formaten bleibt dauerhaft zulässig, wenn die Extraktion in EN16931 oder in ein mit EN16931 interoperables Format möglich ist.
      • Es gibt auch Ausnahmen. Keine E-Rechnungspflicht besteht für:
        • Kleinbetragsrechnungen bis maximal 250 EUR,
        • Rechnungen für Fahrausweise,
        • Steuerfreie Umsätze ohne Recht zum Vorsteuerabzug,
        • B2C-Umsätze.
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      Das sollten Unternehmen jetzt tun

      Aufgrund der sich rasant entwickelnden heterogenen Regulierungslandschaft sollten Unternehmen eine globale Strategie für die elektronische Rechnungsstellung und die digitale Berichterstattung entwickeln. 

      Neben der Strategieentwicklung sind ganz konkrete Schritte erforderlich:

      • Analyse und Anpassung von Prozessen

        Überprüfen Sie bestehende ERP-Systeme, analysieren Sie Ihre rechnungslegenden Prozesse, entwickeln Sie länderübergreifende Lösungen (ERP-integriert und/oder über die Einschaltung eines Service Providers) und pflegen Sie die Stammdaten Ihrer Kreditoren und Debitoren.

      • Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie

        Erarbeiten Sie eine Digitalisierungsstrategie, besonders wenn Ihr Unternehmen bisher primär analoge Rechnungsformate nutzt.

      • Kommunikation mit Geschäftspartnern

        Informieren Sie Lieferanten und Kunden frühzeitig über die bevorstehenden Änderungen und die neuen Anforderungen.

      So unterstützen wir Sie

      Unser Expert:innenteam aus dem Bereich Tax unterstützt Sie gerne bei allen relevanten Themen der E-Rechnung, angefangen bei der Identifikation der Anforderungen bis hin zur Auswahl und Implementierung der für Sie geeigneten Lösung.

      Unsere Kolleg:innen von Digital Process Compliance unterstützen zudem bei der Anpassung und Erstellung von digitalen Prozessen und ermitteln als Prüfer die Robustheit und Konformität Ihrer Prozesse. Unsere Expertinnen und Experten unterstützen Sie bei der Umstellung auf elektronische Rechnungsformate sowie bei der Anpassung Ihrer Prozesse und des internen Kontrollsystems.


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      E-Rechnungen rechtssicher, effizient und zukunftsfähig umsetzen

      E-Rechnungseingang testen - mit praxisnahem Testpaket und fachlicher Unterstützung

      Newsticker

      20. Juni 2026

      E-Rechnungsgipfel in Berlin bündelt Praxis und Politik

      Beim E-Rechnungsgipfel in Berlin kommen Vertreter:innen aus Wirtschaft, Verwaltung und Technologieanbietern zusammen, um aktuelle Entwicklungen zur E-Rechnung in Deutschland und der EU zu diskutieren. Im Fokus stehen die nationale Umsetzung der E-Rechnungspflicht, europäische Vorgaben wie die VAT in the Digital Age (ViDA) sowie Best Practices für die praktische Einführung in Unternehmen.


      1. September 2026

      Frankreich startet E-Rechnungspflicht für große Unternehmen

      In Frankreich beginnt ab dem 1. September 2026 die verpflichtende E-Rechnung für große Unternehmen – kleinere Unternehmen folgen stufenweise. Das französische Modell gilt als besonders komplex: Für das E-Reporting an die Finanzverwaltung muss zwingend ein externer, zugelassener Plattformprovider („Plateforme Agréée“, PA) beauftragt werden, über den der gesamte Meldeprozess abgewickelt wird.

      Herbst 2026

      XRechnung 4.0: neue Version des Kernstandards in Vorbereitung

      Mit XRechnung 4.0 wird eine neue Version des deutschen E-Rechnungsstandards vorbereitet, die eng an die überarbeitete EN 16931 anknüpft. Geplant sind erweiterte Dateninhalte, verbesserte Interoperabilität zu anderen europäischen Formaten und technische Aktualisierungen. Unternehmen sollten die Roadmap verfolgen und rechtzeitig prüfen, welche System- und Prozessanpassungen für den Umstieg erforderlich sind.


      E-Rechnung – das sollten Unternehmen wissen

      Neues BMF-Schreiben zur E-Rechnung vom 15. Oktober 2025: Dieser Webcast fasst die wichtigsten Punkte zusammen.

      Digitale Muster

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