Die ESMA hat mit der Veröffentlichung ihres Konsultationspapieres am 26. März 2020 über die bevorstehenden Änderungen an der EMIR-Transaktionsmeldung im Rahmen des EMIR Refits deutlich gemacht, dass es ihr neben einer Harmonisierung der Meldedaten und -logiken mit anderen Melderegimen vor allem auch auf eine Verbesserung der Datenqualität ankommt.
Dies führt einerseits zu einer deutlich erhöhten Anzahl an Meldefeldern (nunmehr 203 statt 129) und andererseits zu einer Umbenennung und Änderung bestehender Meldefelder. Viele der Anpassungen folgen aus den im April 2018 veröffentlichten Standards der CPMI-IOSCO-Initiative zur Harmonisierung von kritischen Datenelementen (CDE: „critical data elements“) und betreffen z. B. Angaben zu Zeitpunkt von Ausführungen, Änderungen oder Fälligkeiten von Transaktionen sowie allgemeine Daten aus den Bereichen Collateral und Derivatenpreise.